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AGB DGB-Reisen

Allgemeine Reisebedingungen der DGB-Reisen GmbH



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1. Anmeldung/Reisebestätigung


Mit der Reiseanmeldung bietet der Kunde der DGB-Reisen GmbH (nachstehend DGBR) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Der Reise vertrag kommt mit der Annahme durch die DGBR zustande. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Ausschreibung des Veranstalters und den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Über die Annahme, für die es keiner besonderen Form bedarf, wird der Kunde schriftlich oder per E-Mail durch eine Reisebestätigung/ Rechnung informiert. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung/ Rechnung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot der DGBR vor, an das die DGBR für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist gegenüber der DGBR die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.


2. Zahlung


Mit Erhalt der Reisebestätigung und Aushändigung des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung in Höhe von 30 % des Reisepreises, mindestens jedoch 25,– € pro Person fällig. Abweichend gilt beim AIDA VARIO Tarif 35 %. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Reiseantritt zu leisten, sofern die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 7 und 8 genannten Gründen abgesagt werden kann. Zahlungen haben unter Angabe der auf der Reisebestä tigung ersichtlichen Vorgangsnummer zu erfolgen. Zahlungen ohne diese Vorgangsnummer können nicht als Erfüllung angesehen werden. Die auf den Reisepreis geleisteten Zahlungen sind gemäß §651 k BGB insolvenzgesichert. Gehen die Anzahlung und/oder Rest zahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfristen ein, ist die DGBR berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und gemäß Ziffer 5.1 Rücktrittskosten zu berechnen. Die Reiseunterlagen werden, nach vollständiger Zahlung, 8-14 Tage vor Reiseantritt ausgehändigt. Bei Anmeldungen ab 30 Tage vor Reiseantritt ist die Zahlung des gesamten Reisepreises sofort mit Erhalt der Reisebestätigung fällig. Die Kosten für alle über die DGBR gebuchten Reiseversicherungen werden zusammenmit der Anzahlung fällig. Die DGBR berechnet dem Kunden Entgelte der Kreditkartenunternehmen oder Banken, die der DGBR im Zusammen hang mit der Zahlungsabwicklung entstehen. Der Kunde wird im vor hinein über die entsprechenden Entgelte in formiert. Die DGBR ist zusätzlich berechtigt etwaige Rückbelastungsentgelte bei nicht eingelösten Kreditkartenbelastungen oder Banklastschriften an den Kunden weiterzuberechnen. Ohne vollständige Zahlung des Reisepreises besteht kein Anspruch auf Erbringung der Reiseleistungen.


3. Leistungen


Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im Katalog bzw. dem bezogenen Reiseangebot bzw. der Reisebestätigung. Die im Katalog oder ggf. im gesonderten Reiseangebot enthaltenen Angaben sind für die DGBR bindend. Die DGBR behält sich jedoch ausdrücklich vor, dem Kunden vor  Vertragsschluss berechtigte Leistungs- und Preisänderungen zu erklären. Eine vor vertragliche Preisänderung kann insbesondere aus folgenden Gründen notwendig werden:

1. aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flug hafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Kataloges,

2. wenn die vom Kunden gewünschte Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente verfügbar ist.

3.1 Flugbeförderung

Die DGBR weist darauf hin, dass insbesondere im Charterflug bereich Änderungen der Abflugzeit, Verspätungen sowie Änderungen der Streckenführungen nicht immer vermieden werden können. Hierbei kann es dazu kommen, dass der Kunde am Zielort erst am Tag nach dem eigentlichen Reiseantritt eintrifft. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, insbesondere soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.


3.2 Kinderermäßigungen

Maßgebend ist das Alter des Kindes bei Reiseantritt. Unabhängig davon, ist jedes mit reisende Kind und dessen Alter bei der Buchung anzu geben.


3.3 Sonderwünsche

Die DGBR bemüht sich, Sonderwünschen, die nicht in der Reiseausschreibung aufgeführt sind, im Rahmen des Möglichen zu entsprechen. Die tatsächliche Erfüllung des Sonderwunsches ist jedoch nicht verbindlich.


3.4 Reiseverlängerung

Eine Verlängerung des Aufenthaltes am Zielort ist nur nach rechtzeitiger Absprache mit der DGBR-Reiseleitung bzw. der DGBR-Vertretung bzw. dem Hotelier möglich, sofern entsprechende Unterbringungs- bzw. Rückflugmöglichkeiten gegeben sind. Gewünschte Flugumbuchungen im Zielgebiet sind je nach Verfügbarkeit nur nach den jeweiligen Tarif - bestimmungen der Fluggesellschaften möglich. Die Kosten für eine Verlängerung oder Flugumbuchung sind vor Ort zu zahlen.


4. Leistungs- und Preisänderungen


4.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von der DGBR nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Die DGBR verpflichtet sich, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn die DGBR eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anbieten kann. Gegebenenfalls wird dem Kunden eine kostenlose Umbuchung angeboten.


4.2 Änderung des Reisepreises

Die DGBR behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Reisepreis bei einer Erhöhung der Beförderungskosten, insbesondere die Luftverkehrssteuer oder die  Treibstoffkosten, oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafen gebühren oder einer Veränderung der für die betreffende Reise geltenden  Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat die DGBR den Kunden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt vom Reise vertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn die DGBR in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten.


4.3

Der Kunde hat die unter 4.1 und 4.2 genannten Rechte unverzüglich nach der Erklärung der Änderung oder Abweichung einzelner Reiseleistungen oder des Reisepreises gegenüber der DGBR geltend zu machen.


4.4

Gemäß §25 UstG wird die Margenbesteuerung durchgeführt.


5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen


5.1 Rücktritt durch den Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktritts erklärung bei der DGBR. Es wird empfohlen den Rücktritt schriftlich zu erklären. Tritt der Kunde zurück oder tritt die Reise nicht an, kann die DGBR Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Maßgeblich für die Berechnung des Ersatzes ist der Reisepreis unter Abzug der ersparten Aufwendungen und etwaige anderweitige Verwendung der Reise leistungen. Die DGBR hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisiert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung pro Person in Prozent des Gesamtpreises wird wie folgt be rechnet:

1. Rücktrittsgebühren bei Flug-Pauschalreisen, PKW-Reisen,
Bahn- und Buspauschalreisen:
Bis 30.Tag vor Reiseantritt 20 %
bis 22. Tag vor Reiseantritt 30 %
bis 15. Tag vor Reiseantritt 40 %
bis 9. Tag vor Reiseantritt 55 %
bis 2. Tag vor Reiseantritt 75 %
ab dem Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt der Reise 90 %.

2. Rücktrittsgebühren bei Ferienwohnungen, Ferienhäusern:
Bis 45. Tag vor Reiseantritt 20 %
bis 35. Tag vor Reiseantritt 50 %
bis 2. Tag vor Reiseantritt 80 %
ab dem Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt der Reise 90 %.

3. Rücktrittsgebühren bei Schiffs-Pauschalreisen:
Bis 30. Tag vor Reiseantritt 20 %
bis 22. Tag vor Reiseantritt 35 %
bis 15. Tag vor Reiseantritt 55 %
bis 2. Tag vor Reiseantritt 80 %
ab dem Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt der Reise 90 %.

4. Rücktrittsgebühren bei Schiffs-Pauschalreisen mit Holland
America Line:
Bis 90. Tag vor Reisantritt 30 %
bis 60. Tag vor Reiseantritt 50 %
bis 30. Tag vor Reiseantritt 60 %
bis 15. Tag vor Reiseantritt 75 %
bis 2. Tag vor Reiseantritt 90 %
ab dem Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt der Reise 90 %.

5. Rücktrittsgebühren bei Schiffs-Pauschalreisen mit TUI Cruises FLEX
Tarif und AIDA VARIO Tarif:
Bis 50. Tag vor Reiseantritt 35 %
bis 30. Tag vor Reiseantritt 45 %
bis 24. Tag vor Reiseantritt 60 %
bis 17. Tag vor Reiseantritt 80 %
ab 16. Tag vor Reiseantritt 90 %
ab dem Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt der Reise 95 % des Reisepreises.

6. Rücktrittsgebühren bei Nur-Flug-Buchungen:
Bei Stornierung vor Ausstellung des Flugtickets 25,– € pro Person. Bei Stornierung nach Ausstellung des Flugtickets und vor Reiseantritt bzw. bei Nichterscheinen 100 % des Reisepreises. (Tickets von sog. Low Costern wie TUIfly, Germanwings o. ä. gelten bei Buchung laut Fluggesellschaft als ausgestellt.).

7. Bei Sondergruppentarifen gelten gesonderte Rücktritts- bzw. Anzahlungsbedingungen. Diese werden in den jeweiligen Ausschreibungen/ Angeboten ausgewiesen.

Die hier genannten Bestimmungen zum Reiserücktritt gelten für alle Reisen, soweit nicht aufgrund einzelner Ausschreibungen abweichende Regelungen festgelegt werden. Dem Kunden bleibt es unbenommen, den Nachweis zu führen, dass die DGBR kein oder ein wesentlich nied riger Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.


5.2 Umbuchung

Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart können auf Wunsch des Kunden nur nach Rücktritt vom Reisevertrag und gleichzeitiger Neuanmeldung vorgenommen werden. Die DGBR kann im Einzelfall auf das Stornierungsentgelt verzichten und entsprechend der nachstehenden Frist ein Umbuchungsentgelt pro Person erheben:
Flug-Pauschalreisen, PKW-Reisen, Bahn- und Buspauschalreisen, Schiffsreisen bis 30 Tage vor Reiseantritt 30,– €. Zusätzlich ist DGBR berechtigt, die tatsächlich entstandenen Mehrkosten dem Kunden in Rechnung zu stellen. Änderungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Frist erfolgen, können, sofern die Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den Bedingungen gemäß Ziffer 5.1 und durch Neuanmeldung durchgeführt werden.


5.3 Ersatzperson

Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt seiner Person ein geeigneter Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Die DGBR ist berechtigt, die tatsächlich entstandenen Mehr kosten in Rechnung zu stellen.


6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen


Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich die DGBR bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Auf wendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig uner hebliche Leistungen handelt oder wenn eine Erstattung nicht
möglich gemacht werden kann.


7. Rücktritt und Kündigung durch die DGBR


Die DGBR kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:


7.1 Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl ist die DGBR berechtigt, die Reise bis 30 Tage vor Reisebeginn abzusagen. In jedem Fall wird die Rücktrittserklärung dem Kunden unverzüglich zugeleitet und der Kunde erhält bereits geleistete Zahlungen zurück. Abweichende Fristenregelung werden in der Produktausschreibung und auf der Rechnung/ Bestätigung genannt.


7.2 Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

Wenn der Kunde die Durchführung einer Reise ungeachtet einer Abmahnung der DGBR nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, ist die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt. Kündigt die DGBR deshalb den Vertrag, behält die DGBR den Anspruch auf den Reisepreis; die DGBR muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt.


8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände


Wird die Reise nach Vertragsabschluss wegen nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Kunde als auch die DGBR den Vertrag kündigen. Bei Kündigung vor Reisebeginn erhält der Kunde den gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Ein weiter gehender Anspruch besteht nicht. Die DGBR kann jedoch für erbrachte Leistungen ein Entgelt verlangen. Er geben sich die genannten Umstände nach Antritt der Reise, kann der Reisevertrag ebenfalls von beiden Seiten gekündigt werden. Die DGBR kann für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Die DGBR ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Kunden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von beiden Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Kunden zur Last.


9. Gewährleistung/Schadenersatz


Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, kann der Kunde den Reisepreis mindern oder den Vertrag kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn die DGBR eine vom Kunden bestimmte angemessene Frist hat verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Die DGBR kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass dem Kunden eine gleichwertige Ersatzreise angeboten wird. Eine Fristsetzung entfällt, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von der DGBR verweigert wird oder wenn die Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt ist. Darüber hinaus kann der Kunde Schadenersatz wegen Nichter füllung verlangen.


10. Mitwirkungspflicht des Kunden


10.1 bei Pauschalreisen mit ärztlichen Leistungen, Kurbehandlungen, Wellnessangeboten

Es obliegt grundsätzlich dem Kunden, sich zu informieren, ob und Inwieweit ärztliche Leistungen, Kur behandlungen, Wellnessangebote oder vergleichbare Leistungen für ihn unter Berücksichtigung seines Körper- und Gesundheitszustandes geeignet sind. DGBR schuldet diesbezüglich ohne ausdrückliche Vereinbarung insoweit keine medizinische Aufklärung oder Belehrung über Folgen, Risiken und Nebenwirkungen dieser Leistungen. Dies gilt unabhängig davon, ob DGBR nur Vermittler dieser Leistungen ist oder ob es sich insoweit um eine Leistungspflicht von DGBR handelt.

10.2 Mängelanzeige/Abhilfe

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Der Kunde ist aber verpflichtet, der DGBR einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Der Kunde ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich der Reiseleitung am Urlaubsort zur Kenntnis zu geben. Ist eine Reiseleitung nicht vorhanden, sind etwaige Reisemängel gegenüber der Zentrale der DGBR an untengenannter Anschrift zu melden. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung oder der DGBR wird der Kunde in den Reiseunterlagen unterrichtet. Die Reise leitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.


10.3 Gepäckverlust/Gepäckbeschädigung/Gepäckverspätung

Die DGBR empfiehlt Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadenanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt wurde. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung anzuzeigen. Bei Busreisen ist die Verladung zu beobachten und direkt zu beanstanden, da das Reisegepäck nicht versichert ist.


10.4 Reiseunterlagen

Der Kunde hat die DGBR zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der von der DGBR mitgeteilten Frist erhält. Wird aufgrund des  Kundenwunsches ein zusätzliches Exemplar an Reiseunterlagen erstellt, wird ein Entgelt von min. 15,– €, abhängig von den entstandenen Mehrkosten, erhoben.

10.5 Fahrgastrechte im Schiffsverkehr

Die genauen Fahrgastrechte im Schiffsverkehr entnehmen Sie bitte unserer Internetseite.


11. Zustiegsstellen


Zu jeder Busreise werden die erwarteten Zustiegsstellen bekannt gegeben. Für die Anfahrt einer Zustiegsstelle wird im Angebot eine Mindestteilnehmerzahl bekannt gegeben. Wird diese Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, ist DGBR berechtigt, die Zustiegsstelle bis zu 28 Tage vor Reisebeginn zu streichen und dem Reisenden eine  Ersatzzustiegsstelle bekannt zu geben. Liegt die Ersatzzustiegsstelle in derselben Ent fernung zum Wohnort wie die ursprünglich erwartete Zustiegsstelle, handelt es sich um eine zumutbare nicht erhebliche Änderung der Reiseleistung. Gleiches gilt für eine größere Entfernung bis zu 30 km. DGBR kann bei einer weiter entfernten Zustiegsstelle auch eine zumutbare alternative Anreisemöglichkeit gegen Kostenübernahme anbieten. In allen anderen Fällen kann der Reisende von der Reise zurücktreten und erhält den bezahlten Reisepreis erstattet.


12. Beschränkung der Haftung


12.1

Die vertragliche Haftung der DGBR für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit die DGBR für den Schaden allein wegen Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Möglicherweise darüber  hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von dieser Beschränkung unberührt.


12.2

Die deliktische Haftung der DGBR für Sachschäden ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunden und Reise. Kommt der DGBR die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach dem Montrealer Abkommen. Dieses Abkommen beschränkt in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod und Körperverletzung sowie Verluste und Beschädigungen von Gepäck. Kommt die DGBR bei Schiffsreisen die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung auch nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschifffahrtgesetzes.


12.3

Ein Schadensersatzanspruch gegenüber der DGBR ist insoweit beschränkt oder ausgeschlos sen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetz lichen Vorschriften, die auf die vom Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen sind.


12.4

Die DGBR haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und nicht Bestandteil der vertraglichen Reiseleistungen der DGBR sind.


13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung


Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber der DGBR schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche nur dann noch geltend machen, wenn der Kunde an der Einhaltung der Frist gehindert worden ist. Abweichend davon sind Gepäck beschädigungen innerhalb von 7 Tagen und Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Aushändigung zu melden. Vertragliche Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c-f BGB mit Ausnahme solcher Ansprüche, die auf Ersatz eines Körper- oder Gesundheitsschadens wegen eines von der DGBR zu ver tretenen Mangels gerichtet oder auf grobes Verschulden der DGBR oder seinen Erfüllungs gehilfen gestützt sind, verjähren in 12 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Folgetag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Kunde solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der DGBR oder dessen Haftpflicht versicherer die Ansprüche schriftlich zurückweist. Andere Ansprüche unterliegen den gesetzlichen Verjährungspflichten.



14. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen


Die DGBR wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Union über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheits vorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Ange hörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Die DGBR haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung. Der Kunde ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten; ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation der DGBR bedingt sind.


15. Informationspflicht über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens


Die EU-Verordnung verpflichtet die DGBR, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist die DGBR verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald die DGBR weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss der Kunde informiert werden. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss die DGBR den Kunden über den Wechsel informieren. Die von der EU-Kommission veröffentlichte „Black List“ unsicherer Fluggesellschaften ist über die Internet-Seite der DGBR oder unter http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm aufrufbar.


16. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen


Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt.


17. Rechtsanwendung/Gerichtsstand


Vertrags- und Rechtsverhältnisse richten sich nach deutschem Recht.
Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in das Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, sowie für Klagen gegen die DGBR ist Bonn. Dieses gilt nur dann nicht, wenn internationale Übereinkommen zwingend etwas anderes vorschreiben.


18. Versicherungen


Ausgenommen der gesetzlichen Insolvenz-Versicherung, sind in den von der DGBR angebotenen Reisen keine weiteren Reise versicherungen im Preis enthalten. Die DGBR empfiehlt dem Kunden jedoch den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie weiter gehende Ver siche rungen. Entsprechende Versicherungsverträge werden erst mit Zahlung der Prämie wirksam.


19. Druckfehler


Offensichtliche Druck- und Rechenfehler berechtigen die DGBR zur Anfechtung des Reisevertrages. Die vorstehenden Bestimmungen haben nur dann Gültigkeit, sofern und soweit nach Drucklegung in Kraft tretende gesetzliche Vorschriften keine anderen Rege lungen vorsehen.

Alle Angaben entsprechen dem Stand bei Drucklegung im September 2014.

Reiseveranstalter DGB-Reisen GmbH
Königswall 36, 44137 Dortmund
Tel.:  0231 – 95 85 557, Fax.: 0231 – 95 85 581
Geschäftsführerin: Susanne Duhme
Handelsregistereintragung: Amtsgericht Dortmund HRB 9379
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 218 510 976

Informationen zu Unfallhaftung und Schiffsbeförderung (PDF-Datei)
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